Naturheilpraxis   •  Franz Winter
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"Zum Sehen kommen sie hin, hin kommen sie, dass man sie sehe."    Ovid


"Das Tor ist das Fenster zur Seele", sagt der Volksmund.

Eingebettet in ein differenziertes Diagnoseverfahren, wird diese Aussage zum Fundament für die Naturheilkunde.

Die Vorstellung, dass sich Krankheiten in den Augen des Erkrankten „spiegeln“,  geht bis ins Altertum zurück und beweist sich bis in die heutige, wissenschaftsgeprägte Zeit. 

Die Iris (Regenbogenhaut des Auges) spiegelt die Individualkonstitution des Menschen wieder.

Besondere Zeichen in der Iris geben Auskunft über genetische Veranlagungen, erworbene Belastungen oder akute Prozesse. In die Diagnose fließt außerdem die Bestimmung der Konstitution mit ein, womit die Gesamtheit der körperlichen, seelischen und geistigen Verfassung gemeint ist. Die Disposition wird bestimmt, was als Neigung, gewisse Krankheiten zu entwickeln, zu verstehen ist und ebenso die Diathese, die Neigung zu gewissen krankhaften Reaktionen des Patienten.

Weil die Irisdiagnose eine Hinweisdiagnostik ist, ist es möglich, Erkrankungen vorzubeugen und auf Krankheitsentwicklungen frühzeitig Einfluss zu nehmen. So können Therapiekonzepte entwickelt werden, die den individuellen organischen Schwächen und Stärken angepasst sind und die persönliche Reaktions- und Heilungsfähigkeit des Patienten fördern.

Die Irisdiagnose ist ein wertvolles Instrument, um individuell das bestmögliche Arzneimittel bzw. den wirkungsvollsten Therapieansatz zu bestimmen. Der Iridologe spricht hier vom „Rezept aus dem Auge“.

Als alleinige Diagnostik ist die Iridologie nicht geeignet, die erhaltenen Hinweise bedürfen evtl. dann einer weiteren, ggf. auch schulmedizinischen Abklärung.